Zaros

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Person - Zaros.png

Allgemeines


Symbol des Zaros.png Zaros ist der Gott der Kontrolle. Er ist zusammen mit Seren der einzige Gott, der nie sterblich war und von einer Urgöttin geschaffen wurde. Er wird oft mit der Dunkelheit, Schatten und der Leere verbunden, weswegen er auch der Namenlose oder der leere Herr genannt wird. Zaros selbst will, dass man ihn aufgrund seiner eigenen Handlungen beurteilt und sich nicht aufgrund von Gerüchten, die es über ihn gibt, eine Meinung bildet.

Macht

Zaros ist der wohl mächtigste lebende Gott. Seine Fähigkeiten überschreiten bei Weitem die Macht von "normalen" Göttern.

  • Unsterblichkeit

Zaros gilt als einer der wenigen wahrhaft unsterblichen Götter. Auch als ihm von Zamorak eine tödliche Wunde zugefügt wurde, konnte er sich in seine körperlose Form verwandeln und dadurch dem Tod entgehen.

  • Magie der Ahnen

Die Magie der Ahnen ist eine uralte Magie, die Zaros selbst entwickelte und nur wenigen seiner Anhänger beibrachte. Obwohl der Kreis der Eingeweihten gering war, war sie eine verheerende und gefürchtete Waffe und trug zu großen Teilen zum Ruhm Zaros bei. Sie umfasst mehrere sehr schwer zu erlernende aber auch sehr mächtige Zaubersprüche und Teleporte, die zu den einst wichtigen Städten des zarosinischen Reiches führen.

  • Flüche der Ahnen

Diese Flüche wurden ebenfalls von Zaros selbst entwickelt. Diese als Gebete bezeichneten Flüche brachte er nur wenigen seiner Anhängern bei und auch bei ihnen handelte es sich um eine sehr mächtige Waffe.

  • Verwandlung in eine körperlose Form

Zaros kann sich in eine körperlose Form verwandeln. Diese ist zwar nicht annähernd so stark wie seine normale Form, allerdings schützte sie ihn vor dem Tod, als Zamorak ihn mit dem Stab des Armadyl durchbohrte.

  • Energie entziehen

Zaros ist in der Lage, Wesen Energie zu entziehen und sich mit dieser zu stärken. Es ist zwar nicht bekannt, ob er diese Fähigkeit auch gegen Götter anwenden kann, allerdings kann er so sehr starke Wesen entscheidend schwächen.

  • Portale

Zaros ist wie einige andere Götter in der Lage, Portale zu erschaffen. Eine Besonderheit bei ihm ist, dass er dafür - ähnlich wie Guthix - keine Hilfe von Objekten oder Anhängern benötigt. Er war durch diese Kraft in der Lage, in die weit entfernte Welt Freneskae vorzudringen.

  • Gedanken erkennen & manipulieren

Zaros besitzt die Möglichkeit, Gedanken seiner Gegner bis zu einem gewissen Grad zu lesen und Gedanken von schwächeren Wesen zu manipulieren.

  • Erschaffen von Ranken

In seinem Kampf gegen die gottähnliche Kreatur Loarnab, die davor große Teile seiner Truppen vernichtet hatte, war er in der Lage, Ranken zu erschaffen, die die Kreatur umschlossen und niederrangen. Obwohl Loarnab davor einen starken Kampf abgeliefert hatte, war Zaros so innerhalb kürzester Zeit in der Lage sie zu besiegen.

Philosophie


Über Zaros' Glaube ist relativ wenig bekannt, allerdings ist es wahrscheinlich, dass seine Religion ähnlich zu der von Guthix ist. Er ist also der Überzeugung, dass die Menschen ihr eigener Herr sein sollen, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Er meint, dass die Menschen einige Richtlinien benötigen, um nicht im Chaos zu versinken.
Sein Ziel ist es wohl, die Völker Gielinors vor Schaden zu bewahren und zu ihrem vollen Potential zu führen.
Die Sprache, die in der Religion von Zaros benutzt wird, ähnelt der Sprache, deren sich die Dämonen auf Infernus bedienten.
Die Farbe von Zaros ist lila, allerdings sind seine Tempel oft in gold gehalten.




Anhänger


Zaros hat seit den Götterkriegen von Gielinor recht wenige Anhänger, da viele zum Gegner übergelaufen sind oder getötet wurden. Bei den Spielern ist er aber einer der beliebtesten Götter.

  • Menschen

Lediglich eine kleine Gruppe von Menschen folgen noch Zaros. Früher, als das zarosianische Reich das wohl größte der Geschichte war, folgten ihm allerdings viele Menschen in die Kämpfe. Es gab allerdings nur einen Mensch, der ein General in der Armee von Zaros war.

    • Banditen in der kharidianischen Wüste

Die kharidianischen Banditen wurden nach den Vernichtungskriegen gegen die verbliebenen Anhänger von Zaros gezwungen, sich in der kharidianischen Wüste anzusiedeln.

  • Mahjarrat

Einige Mahjarrat folgen und unterstützen Zaros. Nach dem Verrat an Zaros durch Zamorak folgten zwar viele diesem, allerdings gibt es auch heute noch Mahjarrat, die an Zaros glauben.

  • Nihil

Die Nihil sind eine von Zaros entwickelte Rasse.

  • Dämonen
    • Chothonischen Dämonen

Es kamen zahlreiche Dämonen durch Zaros nach Gielinor
Die chothonischen Dämonen sind die Vorgesetzten der avernischen Dämonen. Sie leiteten lange Zeit einen Großteil des Heeres.

    • Avernische Dämonen

Die avernischen Dämonen wurden von Zaros nach Gielinor gebracht und stellten einen Großteil des zarosinischen Heeres. Die avernischen Dämonen sind die Fußsoldaten unter dem Befehl der chothonischen Dämonen. Sie wurden unter Zaros allerdings wie Sklaven behandelt, weshalb viele von ihnen unzufrieden waren. Nach dem Putsch von Zamorak wechselten viele Dämonen die Seiten.

Ältere Geschichte


Als ältere Geschichte von Zaros bezeichnen wir alles, was zwischen seiner Entstehung und dem Tod von Guthix liegt.

Ursprung


Der Ursprung von Zaros liegt in Freneskae, wo er von der jüngsten Urgöttin, Mah, zusammen mit Seren erschaffen wurde. Er verkörperte die dunkle Energie, während Seren die helle Energie innewohnte. Sie wurden von Mah als eine Art Spielzeug gehalten. Das Einzige, das Zaros von der Flucht abhiel, war, dass er und Seren seelisch aneinander gebunden waren, sodass sie eine starke Anziehung füreinander empfanden, wenn sie sich nahe beieinander aufhielten.
Schließlich floh er während Mah schlief, um der Unterdrückung durch sie zu entkommen. Seren blieb bei ihr, um sie zu trösten. Mah schuf später verschiedene Arten von Leben, darunter die Mahjarrat, die später Anhänger von Zaros wurden.

Irren durch das Universum

Zaros irrte jahrelang durch verschiedene Universen auf der Suche nach intelligentem Leben. Schließlich fand er es im Infernus. Er traf dort zahlreiche Dämonen, erlernte ihre Sprache und lernte aus ihrer Kultur, was ihm später noch von Vorteil sein sollte.
Danach besuchte Zaros das Vampyrium, wo er Vampire traf, die als kulturlose Stämme lebten. Er ordnete das Reich der Vampire und sicherte sich so die Dankbarkeit von diesen. Die Vampire schworen ihm Dankbarkeit und wurden später zu Anhängern von ihm. Der Namenlose verließ das Reich der Vampire bald aber wieder und traf in anderen Dimensionen auf aufstrebende, sterbliche Götter. Er versuchte, sie als Verbündete zu gewinnen, aber er wurde von ihnen abgewiesen, da sie ihre eigenen Ziele verfolgten. Er hatte auch nicht viel Erfolg dabei, Anhänger zu gewinnen, unter anderem versuchte er dies bei den Aviansie.
Einige avernische Dämonen

Aufbau einer Armee und Invasion nach Gielinor


Zaros kam am Anfang des 2. Zeitalters nur kurz nach Guthix, dem Erschaffer von RuneScape, nach Gielinor. Guthix schlief, also wusste er nicht, dass Zaros auf RuneScape gelandet war, genausowenig, wie er von den anderen Göttern wusste, die Landstriche von Gielinor für sich beanspruchten. Zaros war erzürnt über die Arroganz dieser neuen Götter, die es wagten, sich selbst Götter zu nennen und Landstriche für sich zu beanspruchen, obwohl sie nicht als Götter geschaffen waren. Er nahm es sich als Ziel, diese Götter zu unterwerfen und kehrte deshalb nach Infernus zurück, um sich von Hostilius dem Autokrat, ihrem dortigen Herrscher, 12 Legionen auszuleihen.
In Sliskes Erinnerungen finden wir eine detaillierte Beschreibung des Treffens der Beiden und wie es Zaros gelang, diese dämonischen Legionen zu bekommen. Zaros bot Hostilius an, ihm das Geheimnis zu verraten, wie man in andere Welten mit Hilfe von Portalen könnte, was ein sehr gutes Angebot war, wenn man bedenkt, dass 12 Legionen nur ein lächerlich kleiner Teil von Hostilius' Heer waren. Nichtsdestotrotz versuchte der listige dämonische Herrscher Zaros zu betrügen, was ihm allerdings nicht gelang: Histolius hatte nämlich im Vertrag festgelegt, dass dem ältesten unterzeichnenden Gott die 12 Legionen
Zaros blickt auf ein Dorf
gehören sollten, im sicheren Glauben, dass er älter als Zaros sein würde. Nachdem sie unterzeichnet hatten stellte Zaros jedoch klar, dass er bereits Jahrmillionen alt war, und somit Anrecht auf 12 Legionen hatte. Diese wurden ihm auch gewährt, und es waren sogar einige die Besten darunter, die Hostilius besaß.
Zaros brach zuerst nur mit der 1. und stärksten Legion nach Gielinor auf, da ein Transport von großen Heeren selbst ihn geschwächt hätte. Die Armee kam auf Gielinor nahe der späteren Hauptstadt von Zaros' Reich, Senntisten, an. Senntisten war damals nur ein kleines Dorf, wurde aber von einer mächtigen gottähnlichen Kreatur, die allerdings nur von geringer Intelligenz war, regiert. Dieses Wesen mit dem Namen Loarnab lieferte der Armee Zaros' einen guten Kampf und war in der Lage, große Teile des Heeres niederzuringen und sogar K'ril Tsutsaroth zurückzuschlagen. Denn Loarnab besaß die Kräfte einer Hydra: Für jeden abgeschlagenen Kopf wuchsen der Kreatur zwei neue nach.
Loarnab im Kampf mit der Legion. Bild von Valhelsing2
Erst nach einer Stunde voller Kampf beteiligte sich Zaros an diesem: Er rief seine Dämonen zurück und stellte sich selbst Loarnab. Dem Angriff der Kreatur wich er aus und beschwor Ranken, die das Wesen innerhalb von Sekunden fesselten. Zaros schien dies keinerlei Kraft zu kosten und dennoch war er in der Lage, die Kreatur auf diesem Weg zu besiegen.
Nachdem Loarnab besiegt worden war, verknotete Zaros die Hälse des Wesens. Zaros tat dies allerdings nicht, um Loarnab zu quälen, er wollte viel mehr seine Kraft kanalisieren, sodass er Portale schaffen konnte, um seine restliche Armee nach Gielinor zu bringen. Außerdem diente es dazu, dass die Bewohner von Senntisten Zaros als ihren Herrscher akzeptierten. Nach 3 Monaten war sein gesamtes Heer auf Gielinor angekommen, und er verwandelte Loarnab in Stein, als mahnendes Beispiel.
Der Namenlose begann daraufhin, immer mehr Territorien zu erobern. Senntisten wurde die Hauptstadt des Reiches und Forinthry wurde zum Kern des Reiches. Viele Menschen wurden Anhänger von Zaros und seine Macht wuchs immer mehr, vor allem, weil er deutlich mächtiger als die anderen Götter war, und große Gebiete von anderen Gottheiten gewann, obwohl er sehr selten an Kriegszügen teilnahm. Er versuchte auch, die anderen Götter für sich zu gewinnen, aber es gelang ihm nicht, da sie alle Macht besitzen wollten.




Aufbau eines Imperiums


Zaros' Reich wuchs im Lauf von Jahrhunderten immer mehr, und
Eine der Teleportstationen
wurde zum größten Reich was es auf Gielinor je gegeben hatte. Zaros hatte aber das Ziel, ganz Gielinor unter seine Kontrolle zu bringen, und deshalb hörten die Kämpfe nie wirklich auf. Das hinderte Zaros allerdings nicht daran, ein hervorragend organisiertes Reich aufzubauen, dessen Städte sehr gut aufgebaut waren, und Senntisten war neben Prifddinas die Stadt mit der besten Infrastruktur und stand in einem stetigen Wettstreit mit mit der Hauptstadt der Elfen, die von Seren regiert wurde. Die anderen Götter fürchteten die Macht von Zaros und dessen Armeen sehr, trotzdem schlossen sie keine Allianzen, denn sie wollten ihre Macht nicht verlieren. Zaros baute in der Nähe jeder Stadt eine Teleportstation, die denjenigen, der sie aktivierte, zur nächsten brachte.
Zaros schickte Missionare in die frisch eroberten Gebiete, um die Zivilisation dieser Gebiete voranzutreiben. Senntisten wuchs sehr stark, und die Landbevölkerung musste Tribute an die Hauptstadt, wo sich Zaros befand, entrichten. In Senntisten wurde außerdem eine Ständegesellschaft eingeführt. Die Bevölkerung wurde in verschiedenen Tätigkeiten unterrichtet, Schulen und Tempel wurden errichtet und die Sprache der avernischen Dämonen wurde zur Sprache der höher gestellten Gesellschaft. Es wurden in den größeren Städten auch Erfindungen getätigt, die das Leben vereinfachen sollten.
Ghorrock, eine der größten Festungen des Reiches








Die kharidianischen zarosinischen Kriege


Zaros beschloss, sein Reich nach Süden zu erweitern, und das kharidianische Reich - die heutige Wüste - seinem Imperium einzugliedern. Mit einem gewaltigen Heer zogen die Anhänger Zaros nach Süden und es gelang ihnen schnell, die nördlichen Teile zu erobern, da das Heer den Menaphiten und deren Söldnern zahlenmäßig überlegen war. Der Gott Icthlarin und seine Schwester Amascut suchten auf anderen Welten nach Verbündeten, und es gelang ihnen, viele hundert Mahjarrat auf ihre Seite zu ziehen, die sie auf Freneskae fanden. Nachdem die Mahjarrat nach Gielinor gereist waren, wendete sich das Kriegsglück zugunsten von den Kharidianern, und es gelang diesen innerhalb von wenigen Jahren, die Zarosianer nach Norden bis zum heutigen Al-Kharid zurückzudrängen.
Nachdem allerdings Sliske mit Icthlarin einen Streit gehabt hatte, wandte sich der Befehlshaber der Zarosianer Herzog Ceres an Sliske, und versuchte ihn zu überzeugen, mit den restlichen Mahjarrat zu Zaros überzulaufen. Bei der nachfolgenden Diskussion war Zaros auch anwesend, und er zeigte tiefes Verständnis für die Mahjarrat, die ja von seiner Mutter Mah gefertigt worden waren. Er erklärte ihnen, wie sie durch die Rituale die sie auf Freneskae abgehalten hatten bei Kraft bleiben konnten. In der Folge entschieden sich die meisten Mahjarrat, sich Zaros anzuschließen.
Nachdem die Truppen von Zaros so entschiedene gestärkt worden waren, war es für sie ein leichtes, das kharidianische Heer zurückzudrängen. Tumeken, der der Vater von Icthlarin und Amascut war und der leitende Gott des Pantheons gewesen ist, opferte sich indem er explodierte, und das Land in eine Wüste verwandelte. Dabei wurden alle Menaphiten und mehr als 400 Mahjarrat getötet. Die restlichen Mahjarrat überlebten nur, weil Azzanadra einen schützenden Schild um sie aufgebaut hatte. In der Folge sah Zaros ein, dass ein weiterer Kampf nutzlos sei, weil er die Götter nicht zwingen konnte sich ihm anzuschließen, deshalb befahl er seinen Truppen, sich in sein Reich zurückzuziehen und die Grenzen zu festigen. Er erhob die mächtigsten Mahjarrat zu Oberhäuptern in der Gesellschaft von Senntisten, und ersetzte durch sie die vorherigen 12 Befehlshaber seines Reiches. Er gründete auch eine Geheimpolizei, die für Ruhe und Ordnung in seinem Reich sorgen sollte. Es ist allerdings bekannt, dass einige Mahjarrat ihre neue Machtposition ausnutzten und unter Anderem anfingen Menschen zu quälen und bestialische Spiele zu veranstalten, ähnlich zu den Gladiatorenkämpfen im alten Rom.


Reise zu den Iljunka

Zaros beschloss nach einiger Zeit, sich auf die Suche nach neuen Verbündeten zu machen. Er kam dabei auf die Welt der Iljunka, einer friedfertigen echsenartigen Rasse, die es gelernt hatte, auf seltsamen Kreaturen, den Gurhs, zu reiten. Sie hatten allerdings ein sehr großes Problem, denn sie waren unfruchtbar und damit zum Aussterben verdammt. Zaros machte sich dies zu Nutzen, und versprach den Iljunka, dass er ihnen helfen würde, wenn sie ihn begleiten und ihn unterstützen würden. Einige der Iljunka nahmen dieses Angebot an und begleiteten ihn.
Auf Gielinor angekommen gelang es ihnen schnell Drachen zu zähmen und auf ihnen zu reiten, weshalb sie als Drachenreiter bekannt wurden. Sie wurden im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Waffe für Zaros.
Zaros indes suchte nach einer Lösung für die Unfruchtbarkeit der Iljunka. Er reiste nach Freneskae, entzog der schlafenden Mah Energie, und führte mehrere Experimente an verschiedenen Wesen wie Aviansie und Werwölfen durch, die allerdings nicht die erwünschten Ergebnisse einbrachten. Mithilfe dieser Energie kreierte Zaros die Nihil, die er allerdings als misslungen betrachtete. Einen Nihil von ihnen aber wählte er aus, der ihm folgen sollte, denn dieser hatte sich als überaus mächtig erwiesen. Es war Nex, die später die oberste Heeresführerin von Zaros wurde.
Zaros kam nach diesen Experimenten zu dem Schluss, dass er selbst zum Urgott werden müsste, wenn er das Problem der Drachenreiter lösen wollte. Er suchte die Urhallen auf, in denen er die Urgötter vermutete, die ihm helfen sollten. Zaros fand bei ihnen allerdings keine Unterstützung, sondern fand heraus, dass Gielinor nur dem Zweck diente, genügend Anima für die Urgötter zu produzieren, damit sie eines Tages alles zerstören und neu schaffen konnten. Er versuchte daraufhin ein Mittel zu finden um die Sterblichen vor den Urgöttern zu beschützen und zog sich für einige Zeit von Gielinor zurück. Die Regentschaft seines Reiches sollten sich solange Zamorak und Azzanadra teilen.


Verrat von Zamorak


Einige waren mit der Herrschaft von Zaros unzufrieden. So auch Zamorak, der versuchte einige Mahjarrat zu einem Aufstand zu bewegen. Zamorak war zu dieser Zeit Legatus Maximus des Zaros. Enakhra berichtet uns darüber in ihren Erinnerungen. Sie gingen zu Hazeel, Lamistard, Zemouregal, Lakosta, Ralvsh und Lucien, jeden versuchte Zamorak auf andere Weise zu einem Putsch gegen Zaros zu bewegen. Er unternahm diese Versuche auch bei einigen anderen Untergebenen von Zaros, darunter K'ril Tsutsaroth und Lord Drakan, und es gelang ihm, viele von ihnen auf seine Seite zu ziehen. Zaros erwartete zwar keinen Putsch von Zamorak, dennoch hatte er Zamorak ein Medaillon gegeben, dass ihm alle Gedanken seines Generals zukommen ließ. Zamorak vertauschte dieses Medaillon mit einem anderen, damit Zaros nichts von seinem Plan mitbekam.
Zamorak versuchte auch mächtige Gegner aus dem Weg zu räumen. So stach er der Generälin Senge mit einem vergifteten Dolch, der ihr einen schmerzhaften Tod bereiten sollte. Doch Senge überlebte diesen Mordversuch, indem sie für Jahrtausende in einen magischen Schlaf fiel. Dennoch wäre Zamorak zu diesem Zeitpunkt noch nicht mächtig genug gewesen, um Zaros zu stürzen. Allerdings gelang es Zamorak noch, ein mächtiges Urartefakt zu bekommen.
Es begann damit, dass ein Forscher den Stab des Armadyl fand. Er verhüllte ihn mit Lumpen, damit er niemandem auffallen würde, und wollte ihn zu Saradomin bringen. Ein Dieb, Rennard, schlug ihn bewusstlos und brachte so den Stab an sich. Der Dieb beauftragte einen Boten nach einem potentiellen Käufer zu suchen. Ein Zamorakianer kaufte dem Dieb den Stab ab, und brachte ihn zu Zamorak. Lennissa, die sich zu dieser Zeit als Spionen von Saradomin unter den Streitkräften des Namenlosen befand, berichtete Saradomin davon. Ein Untergebener von Saradomin sprach auf eigene Faust daraufhin einen Verschleierungszauber auf den Stab, damit Zamorak damit unerkannt in die Festung von Zaros kommen konnte. Es lag im Interesse von Saradomin, dass Zaros gestürzt werden würde. Der Zamorakianer General Viggora brachte den Stab des Armadyl zu Zamorak. Nachdem Zamorak auch noch den Stein des Jas und 2 der 5 Drachenreiter unter seine Kontrolle gebracht hatte, startete er den Putsch.

Mit seinen Anhängern näherte sich Zamorak der Festung, in der sich Zaros befand, unter dem Vorwand, mit ihm Kriegspläne zu besprechen. Viggora erzählt davon, dass sich die Zarosianer deutlich in der Minderheit befanden. Der Kampf tobte so heftig, dass die Burgmauern erbebten. Während einige mächtige Zamorakianer, darunter
Zaros wird mit dem Stab durchbohrt
auch Viggora, mit Zaros selbst kämpften, sprang Zamorak von hinten zu Zaros und rammte ihm den Stab des Armadyl tief in den Leib. Zaros fiel daraufhin allerdings nicht hin, sondern griff nun Zamorak mit vor Hass brennenden Augen an. Als die Zarosianer das sahen, kämpften sie mit neuem Mut und fingen an, die Zamorakianer zurückzuwerfen. Zaros gelang es, Zamorak immer mehr in die Defensive zu treiben, und es sah danach aus, dass Zamorak bald von ihm umgebracht werden würde. Dann legte der Namenlose seine Hände um die Kehle von Zamorak, und begann ihn zu würgen. In diesem Moment allerdings sprang Zamorak nach vorne, der Namenlose verlor sein Gleichgewicht, und der Stab wurde durch Zaros' Körper einige Zentimeter in Zamoraks Leib getrieben. Genau in diesem Moment floss etwas von Zaros' Energie durch den Stab in Zamoraks Körper, der dadurch zum Gott wurde. Ein Blitz fuhr vom Himmel herab, auf den tiefe Dunkelheit folgte.
Zaros verließ seinen leeren Körper, als er erkannte, dass er sonst sterben würde. Während er in seiner unkörperlichen Form floh, verfluchte er noch alle, die bei der Beschaffung des Stabs des Armadyl geholfen hatten, sodass sie für alle Zeit ins Schattenreich verbannt wurde.



Zusammenbruch des Reiches


Vom 3. bis zum 5. Zeitalter reiste Zaros durch verschiedene Welten, bis er schließlich auf Freneskae ankam, und beschloss, dort zu bleiben. Er wollte dort zu neuer Kraft kommen, und seine Rückkehr nach Gielinor vorbereiten. Währenddessen tobten auf Gielinor die Götterkriege, bei dem anfangs der Fokus von Saradomin und Zamorak darauf lag, möglichst alles zu vernichten, was einst zu Zaros gehört hatte. Viele Städte wurden vernichtet, und es gab lediglich wenige Städte, die sich lange halten konnten. Nex wurde mithilfe eines Bündnisses der Konfliktparteien in eine eisige Höhle gedrängt und dort eingesperrt. Azzanadra wiederum versuchte immer wieder von Senntisten aus Kontakt mit Zaros aufzunehmen, allerdings ohne Erfolg. Bei einer Schlacht von verschiedenen Göttern wurde Nex von Sliske durch eine List befreit, sodass sie sich auf die verschiedenen Heere stürzte und so
Zamorak zerstört Forinthry
viele Anhänger der Götter tötete. Nur mit vereinten Kräften der Götter konnte Nex wieder eingesperrt werden. Azzanadra, der den Widerstand der Zarosianer geleitet hatte, und viele Schlachten geschlagen hatte, wurde schließlich in die Jaldraocht-Pyramide gesperrt, die durch viele Fallen gesichert wurde.
Um das Jahr 3700 des 2. Zeitalters wurde Senntisten von Verbänden von Saradomin und Zamorak angegriffen, sodass die Bevölkerung nach Ghorrock, Carrallengar und Dareeyak flüchten musste. Die meisten Anhänger von Zaros wurden dann vernichtet, als Zamorak in die Enge gedrängt wurde, und den Stein des Jas verwendete, um Forinthry zu vernichten. Durch den Vernichtungsschlag wurde aus Forinthry die heutige Wildnis. Durch diese totale Zerstörung erschreckt, fanden die streitenden Götter zu einem Ende der Kämpfe und Guthix verbannte alle anderen Götter zum Ende des 3. Zeitalters von Gielinor.
Nachdem die Götterkriege beendet waren, und das 4. Zeitalter angebrochen war, wurden anfangs noch vom Mahjarrat Azzanadra Versuche gemacht, Zaros zurückzubringen. Mit der Zeit allerdings geriet Zaros immer mehr in Vergessenheit, da vor allem die Saradoministen alles daran setzten Zaros aus dem Gedächtniss Gielinors zu löschen. So wurden viele Bildnisse zerstört und Bücher die von Zaros erzählten, vernichtet.





Jüngere Geschichte

Als jüngere Geschichte bezeichnen wir alles, was nach Guthix' Tod geschah.

Rückkehr nach Gielinor


Dieser Inhalt kommt teilweise im Abenteuer Die Welt erwacht vor. Klapp das Fenster aus, um den Inhalt zu lesen.  
Im Jahr 169 des 5. Zeitalters gelang es einem jungen Forscher, den Eingang zu dem Platz zu finden, in dem sich Guthix aufhielt. Sofort eilten mehrere Anhänger von Zaros unter der Führung von Azzanadra, der inzwischen wieder frei gekommen war, dorthin, um mit Guthix zu verhandeln, dass er Zaros auf Gielinor zurückkehren lasse. Bevor sie allerdings zu Guthix vordringen konnten, wurde dieser von Sliske mit dem Stab des Armadyl ermordet. Das 6. Zeitalter begann damit, und Zaros war es wieder gestattet, auf Gielinor zurückzukehren.


Dieser Inhalt kommt teilweise im Abenteuer Das Schicksal der Götter vor. Klapp das Fenster aus, um den Inhalt zu lesen.  
In diesem Abenteuer verhilft ein Abenteurer Zaros dazu, dass er seinen Körper zurückbekommt, und wieder an Macht gewinnt. Zaros traf auf Azzanadra, Sliske, Senge und Nex. Nachdem er sich deren Treue versichert hatte, wandte er sich an Sliske und befiehlt ihm nach einer kurzen Unterhaltung zu verschwinden. Er sagte, dass er Sliske niemals wirklich vertraut
habe, und seine Methoden sehr zweifelh
Das Treffen
aft seien. Sliske indessen vermutete eher, dass Zaros ihn nach dem Tod von Guthix für zu mächtig hält. Dann verschwand Sliske in seinem Schattenreich, und der Namenlose bat Senge, Sliske zu beschatten, da dieser eventuell eine Dummheit begehen könnte.
Azzanadra indessen bekam von Zaros den Befehl, die Urhallen von Gielinor aufzusuchen, und die Zerstörung von diesen vorzubereiten.



Autor: Terribilis 1