Die sieben Schlafenden

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Den uralten Wälzer mit dem Titel 'Die sieben Schlafenden' findet ihr während des Abenteuers Den Myreque zu Hilfe im Paterdomus. Habt ihr es einmal erhalten, könnt ihr es euch immer wieder in der Bibliothek oder in einem Bücherregal in eurem Spielerhaus zurückholen.

Obwohl nur wenig über das vierte Zeitalter bekannt ist, insbesondere bezüglich Morytania, bleiben uns ein paar Hinweise. Bei dieser Niederschrift hat sich der Autor um größtmögliche Vollständigkeit aller ihm bekannten Fakten bemüht. Er möchte mit den Märchen über die vermeintlichen Helden aufräumen, die tief unter dem Paterdomus begraben liegen. Die Zeitangaben hier sind vage, aber es ist uns keine bessere Zusammenfassung der Ereignisse verfügbar. Das Anliegen des Autors ist es, auch die kleinsten Fetzen Wahrheit, die noch in den Köpfen der Überlebenden existieren, nachzuerzählen und auf Papier festzuhalten, damit sie nie in Vergessenheit geraten. Obwohl ich nur rudimentäres Wissen über diese Welt besitze, gelang es mir, die Ortsnamen, die in dieser dunklen Zeit verwendet wurden, mit den momentan bekannten zu ersetzen, um Verwirrungen zu vermeiden.

820 Jahre nach Beginn unserer Zeitrechnung legte sich eine Dunkelheit über Salbland. Die Königin dieser Zeit, eine mächtige Icyene, wurde von 'Seiner Dunkelheit' und dessen Horden vom Thron gestoßen. Trotz ihres starken Willens wurde sie dazu gezwungen, vor 'Seiner Dunkelheit' niederzuknien und ihm zu dienen, um ihren geliebten Gatten, Ascertes, zu retten.
Die Finsternis, die 'Seine Dunkelheit' über das Land brachte, verbreitete sich schnell durch Salbland und bis nach Misthalin hinein. Obwohl viele versuchten, seinen Ansturm auf Varrock zu vereiteln, gab es nie Erfolg dabei, das Dunkel vollständig aufzuhalten. Viele tapfere Krieger starben einen schrecklichen und langsamen Tod.
Mit Angst erfüllt, dass die Finsternis den Ruhm von Saradomin davonspülen werde, hatten sich einige priesterliche Fürsprecher und Gläubige aus der Miliz der Städte und Region zusammengerafft, um Salbland vor dem Sturm des bösen zu verteidigen, welches danach nur noch als Morytania bekannt ist.
Diese Ansammlung priesterlichen Heldenmuts sprach Saradomins Segen über die unerfahrenen und ängstlichen Krieger Varrocks und ihrer, außerhalb der Stadtmauern wohnenden, Bevölkerung. Dies erfüllte die Herzen der jungen Misthalin-Ritter mit Mut und Tapferkeit.
Endlich erhielt die Verteidigung von Misthalin etwas mehr Biss, und es gelang dem Pöbel, die Flut des Bösen mit ihren Piken und Stäben zu zerfetzen und zurückzuschlagen. Sie alle hatten durch die sieben priesterlichen Krieger neuen Mut gefasst, deren Namen hiermit für immer niedergeschrieben werden.

  1. Iriandul Caistlyn - der Anführer der heiligen Sieben, der meist jedoch kaum eine Fußlänge vor Ivandis in die Schlacht zog, welcher es kaum erwarten konnte, das Böse zurück nach Morytania zu vertreiben.
  2. Sarl Dunegun von Edgeville - Ein frommer aber brutaler Mann. Seinen Streitkolben schwingend, führte er seine Truppen gegen das Böse, und verhalf somit dem Rest der Armee nicht von den Scharen des Bösen ausmanövriert zu werden.
  3. Ordensbruder Twiblick von Taverley - Ein andächtiger Mann des Glaubens, dessen mutige und außergewöhnliche Reden die Moral und Fähigkeiten der Männer so sehr stärkten, sodass diese kämpften, als stünde ihnen Guthix selbst zur Seite. Somit wurde das Kräftegleichgewicht, das durch 'Seine Dunkelheit' zerstört worden war, wiederhergestellt.
  4. Derygull Templeton von Falador - Ein Mann wie ein Eichenbaum, so durchtränkt mit dem Willen und der Kampfkraft von Saradomin, dass er seine Truppen mit Respekt und Bewunderung erfüllte und diese ihm begierig und mit Eifer in die Schlacht folgten. Seine donnernde Stimme sammelte fliehende Truppenverbände wieder zusammen und machte es möglich, dass sie die feigen Armeen des Bösen mit brutalster Gewalt niederschmettern konnten.
  5. Ivandis Seergaze von Lumbridge - Ein gewandter und talentierter Mann mit ungewöhnlichem Äußeren, welcher eine äußerst seltsame Macht über einige Kreaturen von Drakans Horden besaß. Diese Kraft wurde ihm durch eine Art Stab verliehen. Dann, mit einem Trank Guthix', schaffte er es, die Ausgeburten des Bösen entweder sofort zu zerstören oder in ihre ursprüngliche Form zurückzuverwandeln. In den schlimmsten Fällen erzürnte er sie jedoch bloß über alle Maßen und sehr zum Leidwesen seiner Brüder und Mitstreiter.
  6. Erysail die Fromme von Rimmington - Eine Frau von edler und gerechter Natur, die die Krieger aus Misthalin befehligte. Sie kämpfte stets in vorderster Reihe. Ihr Mut war eine Inspiration für alle.
  7. Essiandar Gar von Draynor - Eine furchtlose Frau, selbst noch in ihrem gehobenen Alter. Ihre Empörung über die Geißel des Bösen trieb selbst ihren feigsten Kämpfer dazu, wie ein rasender Löwe zu kämpfen.

Durch ihren Einsatz schafften es die priesterlichen Sieben, den zornigen Willen Saradomins gegen die Armeen des Bösen aus Morytania zu entfachen und sie in ihr verfluchtes Land zurückzutreiben. Die Kämpfe sahen ihren schrecklichen Höhepunkt bei Silvarea, wo die Sieben Seite an Seite kämpften, damit das Böse nicht mehr in Misthalin einfallen konnte.
Der Paterdomus steht nun an genau diesem Ort, wo die letzte Schlacht zur Rettung Misthalins stattfand, als Mahnmal an das Böse und seine Lakaien, die im Land Saradomins Verwüstung anrichten wollen. Während die priesterlichen Brüder und Schwestern kämpften, sprachen sie einen Segen über die Salve, und banden den rachsüchtigen Willen Saradomins in ihr, welcher den Leuten von Misthalin als Schutz gegen 'Seine Dunkelheit' dient.
An diesem Ort der heiligen Macht wurde der Paterdomus errichtet. In ihm, so glaubt man, ruhen nun die Überreste der heiligen Sieben, obwohl es Uneinigkeiten über eines dieser Begräbnisse gibt. Es war durch Zufall, dass der Autor von diesem Dokument erfuhr, welches er hiermit dupliziert, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzulassen. Angeblich wurde es von den Mitstreitern von Ivandis Seergaze, dem immer Eifrigen, verfasst:
'Wegen seiner Schlichtheit und Unauffälligkeit kann es leicht passieren, dass man den Ruheort von Ivandis Seergaze von Lumbridge übersieht. Inmitten des Sumpfs von Mort Myre befindet sich ein längliches Höhlensystem, das sich von Nordwesten nach Südosten erstreckt. Dieses teilt sich in drei Höhlen entlang der südwestlichen Seite und zwei weiteren entlang der nordöstlichen Seite. Zusammen mit all seinen weltlichen Besitztümern wurde Ivandis in der kleineren der zwei Höhlen an der Nordost-Seite bestattet. Die entsprechenden Vorbereitungen, die im Rahmen des Begräbnisses stattfanden, sollten dafür sorgen, dass sich seine sterblichen Überreste in Sicherheit befanden. Die Höhle, die als sein Grab dient, wurde mit Brettern versiegelt. Meine Wenigkeit, Keprgius Feryis, und meine vielen Glaubensbrüder haben die Wände um die Gruft herum mit Zeichen versehen, welche nicht nur dazu dienen sollen, Ivandis' Ruhestätte für zukünftige Gelehrte zu kennzeichnen, sondern auch Plünderer davon abhalten soll, hier zu suchen, indem wir die Zeichen wie die einer wilden Bestie aussehen ließen.'

Obwohl ich viele ausführliche und lange Reisen nach Morytania unternommen habe, blieb mir der Ort der Gruft Ivandis' bis jetzt unbekannt. Nach der bescheidenen Meinung des Autors sollte man diese 'angebliche' Ruhestätte am besten aus dem Gedächtnis streichen, da sie wahrscheinlich nur eine Falle der bösen Kreaturen ist, welche unvorsichtige Abenteurer nach Morytania locken soll.